more in america'09

04.08.2009 / Auf Wiedersehen Amerika

Die Orte der vergangenen Monate schon wieder so weit weg. Die Welt dreht sich weiter. Die letzten zehn Tage meiner Tour in Paris zu verbringen, waren eine gute Entscheidung, fällt mir so der Umstieg auf Berlin und alles, was mit dieser Stadt zusammenfällt nicht so schwer. Ich habe weite Wege hinter mir. Erfahrungen gesammelt, Hürden bewältigt, Glück und Unglück einer ganz anderen Welt gesehen. Wie schon direkt nach Rückankunft, fällt es mir auch weiterhin schwer auf die Frage nach dem “Wie war es ?” eine schlüssige Antwort zu finden.

more >

02.07.-09.07.2009 / Welt

Die Türen öffnen und schliessen sich vor mir automatisch. Die Taxen hupen nicht mehr. Die Toilettenspülung funkioniert und geht von alleine. Ich zahle Eintritt dafür. 6 Stunden Flug wie eine Zeitreise. Nur eins ändert sich nicht. Die Sprache. Ich bin in den USA und trotzdem, oder gerade deswegen – in Gesamt-USA derzeit etwa 15%, in einigen Bundesstaaten schon fast 50% der Einwohner sind Spanisch-Muttersprachler – werde ich in Miami auf dem Flughafen, in New York bei Dunkin Donuts oder beim Einchecken am Flughafen weiterhin freundlich mit “Buenos Tardes” begrüßt.

Am Ufer der Seine tanzen und trinken Hunderte zu Tango- und Salsaklängen.

Am Ufer der Seine tanzen und trinken Hunderte zu Tango- und Salsaklängen.

more >

21.06.-23.06.2009 / Sacred Valley; Peru

Wieder ein paar Zeilen aus meinem Reisejournal. Die Tage im heiligen Tal der Inka.

21.06.2009 Cusco (>>)

Aus Lima in Cusco angekommen mache ich mich schon nach einer Nacht auf nach Aguas Calientes, dem Ausgangsort fuer die Expedition nach Machu Picchu. Ich muss erst einmal zwei Busse kriegen, bevor ich in Ollantaytambo einen Zug um kurz nach 8 am Abend erwischen will (Backpacker-Variante 1 fuer ca. 35$). In Aguas Calientes habe ich noch keine Unterkunft, eine nach 10 zu bekommen wird bestimmt abenteuerlich.

Blick von Machu Picchu auf die umliegenden Berge.

Blick von Machu Picchu auf die umliegenden Berge.

more >

10.06.-16.06.2009 / Cordillera Blancha; Peru

Auszuege aus meinem Trekking-Tagebuch / 5 Tage Einsamkeit in der Cordillera Blancha (Parque Nacional Huascaran)

10.06.2009  / Huaraz (>>)

Nach einer knapp 8-stuendigen Busfahrt in einem luxurioesen Gefaehrt von Cruz del Sur bin ich heute in Huaraz angekommen. Erste Nachfragen in Trekking-Agenturen haben ergeben, dass es derzeit kaum Sicherheitsbedenken fuer Solo-Trekker in der Cordillera Blancha gibt. Morgen gilt es einige Besorgungen zu erledigen und mich kurz und knackig an die Hoehe zu gewoehnen.

12.06.2009 / Cochapamba / Day 1 (11.00) / 2973m (>>)

Ich sitze an einem Fluss, der langsam das Tal herunterfliesst. Mein Teewasser kocht auf dem Gaskocher, es gibt Koka-Tee. Gut gegen die ominoese Hoehenkrankheit. Mein Abenteuer in der Wildnis hat begonnen, ich bin kaum aus Cochapamba raus.

more >

20.05.-26.05.2009 / Rio Napo; Ecuador, Peru

In den letzten sechs Tagen war ich irgendwo zwischen Himmel und Hoelle, staendig auf einem schmalen Grat, am ausbalancieren zwischen diesen beiden Extremen.

Jetzt bin ich seit gestern Abend in Iquitos, Peru. Als erstes eine warme Dusche, dann gruendlichste Reinigung meiner Waesche. Anschliessend einen kraeftigen Burger mit Pommes und reichlich Cerveza, ein kleiner Spaziergang am Ufer und ab ins Bett, endlich wieder in Ruhe aufwachen.

Auf dem Passagierdeck der Lancha Andy.

Auf dem Passagierdeck der Lancha Andy.

Eine Reise in Ausschnitten.

more >

18.05.2009 / Quito, ECU

Letzter Abend und Zusammenfassung

Der letzte Abend wird lang. Der Jungle Juice (Rohrzuckerschnaps, Frucht und Zimt) fliesst in stroemen, die erste Bar wird uebernommen und zu G.A.P Gebiet erklaert. Der Abend geht bis fuenf und endet standesgemaess mit einem Burger und einem Hot-Dog. Am naechsten Morgen hat vor allem der aeltere Teil der Truppe arge Koordinationsstoerungen und der ein oder andere verschwindet vom Fruehstueckstisch nach dem ersten Stueck Ei wieder Richtung Zimmer, detaillierter Badezimmer.

Rueckblickend war e seine grossartige Zeit. Ecuadors ist vielleicht das abwechslungsreichste Land, was ich bisher bereist habe. Begonnen mit Quito, das sich so traumhaft durchs Tal schlaengelt, ueber die zwei Tage im Dschungel, die fuer mich die groesste Faszination hervorgerufen haben. Kaum aus dem Dschungel war der Blick auf den Chimborazo einer der einpraegensten und die Wanderung auf zumindest 5200m die anstrengenste Erfahrung des Tripps. Baños, mit all seinen Aktivitaeten wahnsinnig aufregend bis halzbrecherisch und Montañita mit all seiner Gelassenheit genau der Gegensatz zu allem vorherigen. Insgesamt unglaublich viel erlebt in unglaublich kurzer Zeit.

more >

11.05-17.05.2009 / Montañita, Peguche, Otavalo; ECU

Montañita

>> Karte (6m)

>> Fotos

Nach der Santa Anita Community nun der krasse Gegensatz. Montañita, Surferhauptstadt Ecuadors trotz saemtlichen Anstrengungen. Nichts passiert hier. Jeder Tag ist gleich. Aufstehen mittags, rein ins Wasser, rauf aufs Surfbrett, sobald die besten Wellen weg sind ran einen der zahlreichen Cocktailstaende und runter mit dem 1,2,3 Mojito. Bei Einbruch der Dunkelheit 2 Stunden in die Haengematte, dann frisch und schick machen um den Abend mit weiteren Cocktails zum Laufen zu bringen. In den Strandclub bis 3, dann an den Strand um den Abend am Lagerfeuer bis zum Morgengrauen ausklingen zu lassen. Dann schlafen bis 12 und das ganze von vorne… Was fuer einige nach einem traumhaften Ort klingt ist in den ersten drei Tagen ganz nett gewesen. Danach wusste ich, ich muss weg. Hier passiert nichts. Die Leute wechseln, alles andere bleibt gleich. Tagein, tagaus. Schnell weiter. Wieder nach Quito.

more >

07.05-11.05.2009 / Riobamba, Alausi, Guayaquil; ECU

Riobamba (Santa Anita Community)

>> Karte (3250m)

>> Fotos

Nach den erlebnisreichen Tagen in Baños ging es zur St. Anita Community an den Fusse des Chimborazo Vulkans, nach ecuadorianischer Definition die hoechste Erhebung der Welt (Glaube keinen Statistiken, die du nicht selbst gefaelscht hast… Die ecuadorianische Definition klingt fast plausibel) Am Nachmittag angekommen bot sich das schoenste Schauspiel im Laufe des Abends, als die Sonne langsam hinter dem Vulkan verschwand und ihn dabei in feuriges Rot tauchte (s. Fotos). Interessant vor allem aber die Lebensverhaeltnisse der Bewohner. Ich habe seltener ein einfacheres Leben gesehen, als das, was die Indios hier leben. Haueser, die ausser einer Matraze, einem Kofferradio und einer kleinen Kueche wenig bieten ausser Kaelte, Feuchte und allerhand Tiere.

more >

03.05.-06.05.2009 / Baños, ECU

Auf den Strassen von Baños bemerke ich sofort die roten Linien und Pfeile, die bergabwaerts fuehren. Baños liegt in ungefaehr 1800m Hoehe am Fusse des Vulkans Tunguranhua. Ein aktiver Vulkan. Sehr aktiv. In der Nacht zum 05.05 hoert man ihn deutlich. Er spuckt Asche, mindestens woechentlich. Die roten Linie zeigen den schnellsten Evakuationsweg aus der Stadt im Falle des naechsten Ausbruchs. Der letzte war 2002. Kurz nach Ankunft bekommen wir eine Anweisung, was im Falle eines Ausbruchs alles zu beachten ist. Wir haben Glueck, ausser einem kleinen Husten in der einen Nacht bleibt der Vulkan ruhig.

more >

29.04.-02.05.2009 / Tena, Cotopaxi; ECU

Die Zeit verrinnt schnell. Fast zwei Wochen seit dem letzten Zeichen von mir sind vergangen. Mittlerweile habe ich mich fast einmal komplett durch Ecuador geschlagen. Im Zeitraffer, aber voller Intensitaet sah ich wohl die bedeutenste Eigenschaft dieses Landes. Seine Vielfalt. Beginnend in Quito, politische Schaltzentrale des Landes im Tal der beiden Andenruecken, ging es nach Tena, der Dschungelhauptstadt des Landes, von dort an den Fuss des Vulkans Tungarahua nach Baños und weiter in die Hoehe der Andenstadt Riobamba. Eine kurze touristische Zugfahrt in Alausi, und ab in den Bus in das wirtschaftliche Zentrum Guayaquil an der Kueste . Mittlerweile am Strand von Montañita, der Surfer-Hauptstadt Ecuadors. Jede Region zu 90% unterschiedlich von der vorherigen. Jede Busfahrt der Eintritt in ein eigentlich voellig selbststaendiges und unabhaengiges Terrain. Das alles in wenigen Tagen. Die Geschichten sind zahlreich. Zumindest ein,zwei will ich mit euch daheimgebliebenen teilen. more >



© 2009. a wordpress blog. thx to rodrigo