20.05.-26.05.2009 / Rio Napo; Ecuador, Peru

In den letzten sechs Tagen war ich irgendwo zwischen Himmel und Hoelle, staendig auf einem schmalen Grat, am ausbalancieren zwischen diesen beiden Extremen.

Jetzt bin ich seit gestern Abend in Iquitos, Peru. Als erstes eine warme Dusche, dann gruendlichste Reinigung meiner Waesche. Anschliessend einen kraeftigen Burger mit Pommes und reichlich Cerveza, ein kleiner Spaziergang am Ufer und ab ins Bett, endlich wieder in Ruhe aufwachen.

Auf dem Passagierdeck der Lancha Andy.

Auf dem Passagierdeck der Lancha Andy.

Eine Reise in Ausschnitten.

20.05.2009  Quito – Coca (Tag 1)

Um 7.30 besteige ich den Bus von Transportes Baños, der mich innerhalb von 11h nach Coca bringen soll. Erneut erlebe ich das, was mich von ungefaehr drei Wochen auf meinem ersten Trip in den Oriente begeistert hat. Der Bus klettert den Andenkamm hinauf, versinkt im Nebel der Wolken und schlaengelt sich anschliessend stundenlang durch ueppiges Gruen, vorbei an aus den Felsen sprudelnden Wasserfaellen. Immer wieder unterbrochen von Stopps, um Passagiere aufzunehmen, Geroell oder Ueberschwemmungen auszuweichen erreichen wir nach 9 Stunden Lago Agrio. Die letzte halbe Stunde sitz eine kleine Ecuadorianerin neben mir, die sich nach einer spaerlichen Konversation auf Spanisch wuenscht, dass ich ihr aus meinem englischsprachigen Buch vorlese. Da mir das unbefriedigend erscheint, fange ich nach kurzer Zeit an, englische Woerter zu erklaeren, zu malen oder mit Haenden und Fuessen zu beschreiben. Wer das Vergnuegen hatte, mit mir Tabu oder ein aehnliches Spiel zu spielen, kann sich den Erfolg meiner Uebersetzungsarbeit gut ausmalen. Bei meiner Erklaerung der Bedeutung des Volkes der Mauren fuer die Eroberung Latein-Amerikas durch die Spanier und Portugiesen hat sie die Schn***e gestrichen voll und verlaesst fluchtartig den Bus…

Zwischen Lagio Agrio und Coca ragen Oelbohrtuerme mit brennenden Fackeln mitten aus dem Urwald. Ein verstoerendes Bild!

Coca (>> Karte) ist beherrscht von der Oelindustrie. Alles ausser das direkte Zentrum ist eine Aneinanderreihung von grossen Grundstuecken mit schwerem Geraet der einheimischen und auswaertigen Oelunternehmen. Im Zentrum beherrscht grauer Beton das Bild, eine Dschungelmetropole habe ich mir anders vorgestellt. Am Abend sind die Buergersteige mit Zelten, Plastikstuehlen und riesigen Toepfen verstellt. Hier essen hunderte zu Abend. Die normalen Restaurants sind leer, nur gut situierte sitzen in der ein oder anderen Ecke.

Gluecklicherweise habe ich direkt nach Ankunft mich nach Booten erkundigt und bin fuendig geworden. Es wird kein laengerer Aufenthalt in Coca. Am naechsten Morgen um 7.00 geht ein 60-Mann-Boot nach Nuevo Rocafuerte.

21.05.2009  Coca – Nuevo Rocafuerte (Tag 2)

Am Abend zuvor dachte ich, ich sei der einzige Gringo in Town. Am Pier treffe ich nun auf zwei Schweizer. Sie wollen auf ungefaehr halber Strecke aussteigen und in Panacocha bleiben.

Das Boot ist bei meiner Ankunft bereits mit Fracht vollgeladen. Hier in Coca endet die organisierte Infrastruktur. Briefe, Pakete, Motoren, Herde, Obst, Gemuese, Coca Cola, Reis und Zeitungen erreichen die Bewohner flussabwaerts nur noch ueber diese Boote, die 3-4 Mal woechentlich bis unters Dach vollgepackt hier ablegen. Ich sitze also auf dem Boot. Am Rand auf einem gepolsterten Sitz, mir sind in der Breite ca. 40cm zugeteilt. Mir gegenueber in ungefaehr 2 Meter abstand eine andere Sitzreihe, dazwischen noch eine Reihe Plastikstuehle. In den zwei Gaengen stapelt sich Fracht. 13h Fahrt liegen vor mir.

Ich fahre den Rio Napo herunter. Alle halbe Stunde haelt das Boot an einer Siedlung. Die Bewohner freuen sich ueber ihre Post, ihre Waren und ueber den zurueckkehrenden Mitbewohner. Ich freue mich ueber etwas mehr Platz. Alle halbe Stunde wird es besser. Als es dunkel wird, gleiten wir den Napo fast blind, nur mit einer Taschenlampe bewaffnet herunter. Wo wir halten muessen zeigen uns die Bewohner durch Lichtsignale vom Ufer aus. Nach 14h sehe ich die Lichter von Nuevo Rocafuerte (>> Karte). Als groessere Siedlung gibt es hier Strassenlaternen und Strom von 6-11PM.

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Ein Anwohner holt per Kanu seine bestellten Gasflaschen ab.

Nach dem Anlegen nimmt mich Juan Carlos sofort in Empfang. Zu meinem Erstaunen offenbart sich ein weiterer Passagier als Gringo. Paolo, 33J, Italiener guckt mich – bis wir ca. 3 Tage spaeter wieder getrennte Wege gehen – nur grummlig an. Er ist stets skeptisch, wirkt erhaben und an einem Gedankenaustausch scheint er nicht interessiert. Ich mag Ihn nicht. Andere Gringos sind nicht in Sicht. Juan Carlos hat es zu seiner Profession gemacht, durch umfassende Sorge um Touristen, diesen auch den letzten Dollar aus der Tasche zu ziehen. Er bringt uns zur Marina (Pass registrieren, die Kontrolle wg. Schweinegrippe wurde zu Gunsten des Abendessens des Arztes abgeblasen), laedt uns fuer 3$ in sein Haus zum Abendessen ein (Ich lehne dankend ab.) und organisiert uns Zimmer in der unerwartet guten Absteige. Sein Ziel offenbart sich am spaeten Abend. Ganz zufaellig hat er ein Kanu, mit dem er uns nach Pantoja (Peru) bringen kann. Es koste 60$ die Fahrt (45min!/meine 14h Fahrt vorher kostete 15$). Ich weiss, dass ich am naechsten Tag einen Weg fuer 6-10$ finden kann. Doch er hat ein Ass im Aermel. Er wisse,dass am naechsten Tag ein Cargo-Boot Richtung Iquitos ablegen wuerde. Um 8.00 morgens. Er koenne uns hinbringen. 6.00 Abfahrt. Es ist zu spaet,um sich nach Alternativen umzugucken und so greifen Paolo und ich in die Taschen und zahlen widerwillig jeder 30$·

22.05. – 25.05.2009  Lancha Andy, Rio Napo (Tag 3-6)

Nachdem ich meinen Ausreisestempel erhalten und mit dem Boot die ecuadorianisch-peruanische Grenze ueberquert habe, wird der peruanische Grenzort Pantoja (>> Karte) langsam sichtbar. Am Ufer liegt die Andy. Juan Carlos hatte recht, heute faehrt ein Schiff. Im Restaurant des Dorfes werden die Einreiseformalitaeten beim Fruehstueck geklaert, auf dem Schiff Geld gewechselt und ein Ticket gekauft (Pantoja – Santa Clotilde 22$), dann blaest der Captain zur Abfahrt, drei weitere Gringos springen auf die Lancha und los geht der bisher abenteuerlichste Teil meiner Reise.

Wir fahren 3,5 Tage und 3 Naechte den Napo herunter und Iquitos entgegen, das der Reiseverlauf.

Doch wie beschreibe ich das Leben an Bord, die Ereignisse bei jedem Stopp den wir machen? Ein Erfahrungsbericht dieser Reise, der mir in Coca in die Haende gefallen ist, trifft es vielleicht ganz gut. Es ist Himmel und Hoelle. Der Wechsel zwischen Begeisterung und Entsetzen passiert schnell und stetig.

Es ist das einzige Fernverkehrsmittel was die Bewohner der Pueblos entlang des Rios haben. Das Boot ist Frachtschiff, Personenfaehre, Handelsschiff und Kommunikationsplattform mit der Aussenwelt in Einem. Fuer die Bewohner ist es ganz normale Realitaet und ihre bekannter Grad an Sicherheit, Hygiene und Platzangebot. Wenn ich meine Eindruecke beschreibe, kann ich dies nur aus meiner westeuropaeischen Sicht tun und komme nicht drumherum, in einigen abstossende Reaktionen hervorzurufen. Aber das war es nicht. Die Menschen an Bord, ihre Geschichten und ihr Weg zu leben bleibt fuer mich nur faszinierend.

Der Alltag in Ausschnitten.

Ich betrete das Boot. Unten im Frachtdeck stehen einige Kuehe und ein paar Schafe. Das Passagierdeck ist noch fast leer. Im hinteren Teil befindet sich die Kueche, es wird abgekochtes Flusswasser mit Bananen zum Fruehstueck angeboten. Ich schaffe die halbe Suppe. Mehr Hoeflichkeit traue ich meinem Magen nicht zu.

Ich treffe Anna (Spanien), Francesca (Italien) und Steven (Holland). Steven und ich verbringen viel Zeit an Bord miteinander, die Maedels halten sich an Paolo.

Das Schiff faehrt flussaufwaerts. Falsche Richtung?! Wir halten an einem Uferrand. Die Crew baut aus gefaellten Baumstaemen einen Unterstand fuer Kuehe und Huehner auf dem vorderen Teil des Bootes. Wir verharren hier fuenf Stunden.

Um ca. 11 bereitet der Koch das Essen vor. Ich haenge gerade meine Haengematte auf, als er beginnt ein lebendes Huhn durch die Luft zu schleudern, mit dem Kopf auf die Tischkante zu schlagen und dem Tier versucht den Halz umzudrehen. Es schafft es noch laufend ueber das halbe Deck und bleibt tot liegen. Zwei Stunden spaeter ist es gut durch…

Was am schwersten faellt ist das Warten. Von den 6 Tagen, die das Boot bis Iquitos braucht, bestehen 80% aus Laden, Warten, Laden, Warten. Zwischen den Stopps vergehen 5-10 Minuten Fahrt flussabwaerts. Stehen wir, ist es unglaublich schwuel und stehen macht mich unruhig.

In den ersten 1,5 laden wir hauptsaechlich Plantanen und Huehner. Dazu kommen einige Passagiere. Der Kapitaen kauft die Waren groesstenteils an und verkauft sie gewinnbringend in Iquitos. Fuer eine Plantanenstaude zahlt er 1 Soll (25EUR-Cent).

Nachts faehrt die Andy kontinuierlicher flussabwaerts. Millionen von Sterne glitzern im Nachthimmel. Der Mond haengt “falschrum”.

Das Boot fuellt sich. Mehr Menschen sind auf dem Passagierdeck (auf 5×12m ca. 60) und in ihren Haengematten, die mittlerweile kreuz und quer aufgespannt sind. Aus dem Frachtdeck hoert man das stete Grunzen der ca. 50 Schweine, vom Dach aus wecken mich die Haehne taeglich  gegen 5.30.

Mein Magen signalisiert mir, dass zweimal taeglich das mit Flusswasser praeparierte Essen zu viel ist. (Das Flusswasser wird in einen grossen Eimer gefuellt und zwei Stunden stehen gelassen, damit sich die dicken Bestandteile nach unten absetzen, das obere Wasser wird fuer Getraenke, Suppen, Reis und Fleisch benutzt.) Ich oeffne meine erste Dose mitgebrachten Proviant.

Unter mir lagert gerauecherter Fisch, der das Geruchsorchester komplettiert.

Es ist spannend zu sehen, wie grosse Bullen auf das Boot getrieben werden. NABU, PETA und BUND waeren entsetzt, fuer die Menschen hier ist es ein laufendes Stueck Essen. Mehr nicht.

Ein dickes Schwein wird falschherum an eine Holzplanke gebunden zum Schiff gebracht. Nebenan werden die Schweine an einer mobilen Waage gew0gen.

Fuer die Bewohner ist die Ankunft des Schiffes ein Ereignis wie fuer mich. Sie freuen sich auf Kekse aus der Bar. Benzin fuer ihre Generatoren, oder kriegen ihre Augen nicht von den Gringos weg.

Der Captain haelt ein niedliches Tier in der Hand. Er sagt, es sei ein Atchuni, der im Dschungel gefangen wurde. Wir Gringos machen fleissig Fotos. Da wussten wir noch nicht, das wir es zum Abendbrot haben wuerden…

Es wird richtig voll an Deck. Wir sind bei ungefaehr achtzig, dazu reicht der Frachtraum nicht mehr aus und viele Huehner werden mittlerweile hier gelagert. Dazu haben wir interessante Mitreisende bekommen. Ein Ferkel rennt ueber das Deck auf der Suche nach Essbarem. Eine Affenmutter fristet ihr Dasein in einem Kaefig mit ihrem Baby auf dem Ruecken und ein kleines Geschoepf, was sie hier “kleiner Tiger” nennen, liegt ab und an auf meinem Schoss und laesst sich streicheln. Dazu kommen zahlreiche Papageien und Schildkroeten. Nicht zu vergessen der Fisch unter meiner Haengematte, der das Ferkel und mich ganz verrueckt machen. Aus unterschiedlichen Gruende, aber derselben Ursache.

Einer der Militaers erzaehlt mir, er hat 30 Tage Urlaub. Er hat Dienst in Pantoja und wohnt in Lima. Er brauch mind. 7 Tage bis Lima und 7 Tage zurueck. Es bleibt nicht viel Zeit uebrig.

Wir stecken eine Nacht in Copal Urcu (>> Karte) fest. Die Pueblos streiken. Sie protestieren gegen die Ausbeutung des Regenwalds durch die Oelfirmen. Wir protestieren in Deutschland auch dagegen, hier geht es fuer die Menschen um ihre Existenz. Die Tiere, die sie jagen, verschwinden, die Vegetation geht ein und ihr Ausbreitungsgebiet wird kleiner. Ganz banal: Willst du eine Oelfackel in deinem Garten?
Ich erfahre, dass die Andy das erste Schiff seit 30 Tagen ist, die den Rio herunterfahren darf. Ausser diesen Einhimschen-All-in-One Schiffen ist es keinem weiteren Boot erlaubt hier zu passieren. Auch wir koennen nicht, ohne unsere Unterstuetzung fuer den Streik zu zeigen, Copa Lurcu verlassen. Die Menschen auf dem Boot kommen zusammen und beraten sich, dann wird Ware abgeladen. Ein grosser Berg Plantanen, 10 Huehner, viele Kaesten Inka-Cola werden vom Boot getragen. Die Waren sollen an alle Streikenden in der Umgebung  verteilt werden. Doch der Dorfvorsitzende ist noch nicht gluecklich und untersagt uns die Weiterfahrt. Als jemand noch zwei seiner Schweine herausrueckt, hebt er die Hand und wir koennen ablegen.

Vor dem Eingang zur Toilette haengt ein totes, ausgenommenes Schwein. Wahrscheinlich Abendbrot.

Santa Clotilde (>> Karte). Mein Ticket gilt nur bis hier (Ich hoerte davon, dass Santa Clotilde – Iquitos auf dem Boot “gefaehrlich” ist und wollte mich hier nach einer anderen Moeglichkeit umgucken). Am Anfang der Reise sagte der Captain 2 Tage bis zu diesem Pueblo. Wir sind mittlerweile an unserem vierten Tag. Der Captain verspricht, dass er es in weiteren zwei Tagen nach Iquitos schafft. (Ich sehe die Lancha Andy einige Tage spaeter im Hafen von Iquitos stehen. Sie brauchte noch mind. 4 Tage ab S.C.) Am Ufer in Santa Clotilde steht ein Schnellboot. Keiner hat damit gerechnet, weil aufgrund des Streiks kein Boot fahren duerfte. Der Kapitaen laechelt und sagt, kein Problem mehr, er legt gleich ab. Wir entscheiden uns umzusteigen. Fuer 20$ sind wir in 4h in Iquitos (Denke an den Zeitraum, die die Andy noch gebraucht hat).

Ich baue meine Haengematte ab und packe meine Sachen. Schlechtes Gewissen ueberfaellt mich. Ich denke an den Armee-Jungen, der so schnell wie moeglich nach Lima will, die alte Dame, die wahrscheinlich dringend zu einem Arzt will und den Buchhalter des Schiffes, der es gar nicht erwarten kann, endlich wieder in einen Strip-Club in Iquitos zu gehen. Der Gringo hats ja…
Ich verlasse das Boot mit viel Wehmut. Noch hunderte Geschichten liegen brach, aber ich kann hier nur einen Bruchteil aufschreiben.

Das Schnellboot rast den Rio herunter. Ploetzlich tauchen links und rechts Kanus der Einheimischen auf. Sie versuchen uns zum Halten zu bewegen, kreuzen uns und versuchen uns zu rammen. Sie sehen boese aus, schwenken Paz (Friede) und peruanische Flaggen. Wir sind schneller… Unsere Motoren sind ihren ueberlegen und wir winden uns durch die Barrikade. So bin ich vom Streikunterstuetzer zum Streikbrecher mutiert. Keine fuenf Minuten spaeter geht uns der Sprit aus. Wir liegen ruhig auf dem Rio und halten nach weiteren Kanus Ausschau. Zum Glueck sind keine in Sicht. Aus dem Boot wurde in der letzten Nacht Benzin geklaut und so treiben wir flussabwaerts bis zum naechsten Pueblo. Dort kauft der Captain Benzin fuer den dreifachen Preis und wir machen uns auf den weiteren Weg nach Iquitos (>> Karte).

Ich erreiche Iquitos am Abend gegen fuenf. Bei all meinen Reiseplanungen war Iquitos immer der gedankliche Endpunkt. Ein Ort, ueber 300.000 Einwohner, der keinen Strassenzugang hat, auf dem soviel Motorraeder herumfahren, wie es Einwohner sind und wo ein Teil der Bewohner auf Hauesern wohnen, die auf dem Wasser schwimmen. Noch weiss ich nicht weiter von hier. Ich lasse diesen Ort auf mich wirken und suche mir dann einen neuen Weg.

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Die Andy erreichte Iquitos drei Tage nach mir.

>> Fotos von der Lancha Andy

Martin, 29.05.2009



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